Illustration eines hohen Server-Racks in einem Rechenzentrum vor stilisierten Wolken.

Cyberresilienz CRA-konform umsetzen

Sichere Produkte. Starke Prozesse. Zukunftsfähige Unternehmen.

Wem wir helfen

CSA Beratung für jede Organisationsgröße

Produkt- & Softwarehersteller

Unterstützung bei Secure-by-Design und CE-Konformität.
Pain Points
  • Neue gesetzliche Pflichten
  • Fehlende Secure-by-Design-Prozesse
  • Dokumentationsanforderungen
Ziele
  • Konforme Produktentwicklung
  • Lebenszyklus-Sicherheit
  • CE- und Marktfreigabe

Integratoren & Systemanbieter

Beratung zur sicheren Integration und Lebenszyklus-Verwaltung.
Pain Points
  • Komplexe Sicherheitsanforderungen
  • Rückwirkung auf bestehende Systeme
  • Abhängigkeiten zu Herstellern
Ziele
  • Sichere Systemintegration
  • Klare Nachweisführung
  • Minimierung von Haftungsrisiken

Händler & Importeure

Anleitung zur Erfüllung der Marktaufsichts- und Dokumentationspflichten.
Pain Points
  • Verantwortung für Herstellerfehler
  • Überprüfungspflichten
  • Marktüberwachung
Ziele
  • Rechtssichere Prozesse
  • Dokumentationskonformität
  • Minimierung regulatorischer Risiken

Was zu tun ist

Die 7 Schritte zur CRA Compliance
1

Kick-Off & GAP-Analyse

Abgleich bestehender Produkt- und Entwicklungsprozesse mit den CRA-Pflichten für Cybersecurity und CE-Konformität.
Ein Team von Geschäftspersonen sitzt in einem modernen Besprechungsraum und diskutiert bei einem Meeting.
2

Produktklassifizierung & Anwendungsbereich

Einordnung der Produkte in Klassen und Prüfung der damit verbundenen Anforderungen.
3

Security-by-Design & Entwicklungsprozesse

Einbindung von Security-Anforderungen in Architektur, Softwareentwicklung, Testing und Lifecycle-Management.
4

Schwachstellenmanagement & Update-Prozesse

Etablierung strukturierter Prozesse für Schwachstellenbehandlung, Patch-Bereitstellung und sichere Updates.
5

Dokumentation & Technische Unterlagen

Erstellung der CE-relevanten Unterlagen: Risikoanalyse, Security-Konzept, Testnachweise und technische Dokumentation.
6

Monitoring & Incident-Handhabung

Überwachung von Security-Events, validierte Prozesse für Incident Management und verpflichtende Meldungen.
7

Internes Audit & Go-Live

Durchführung des passenden Konformitätsbewertungsverfahrens und Vorbereitung aller Nachweise für den EU-Markt.

Methoden

Praxisbewährt, effizient und nachhaltig
Mehrere nach oben zeigende Pfeile, darunter ist ein großer Pfeil mit Schraffierung, auf einer schwarzen Tafel gezeichnet.

Change Management

Veränderungen nachhaltig verankern
Wir begleiten Ihr Team durch den gesamten Prozess, minimieren Widerstände und sorgen dafür, dass das ISMS im Alltag gelebt wird.
Nahaufnahme eines einzelnen Puzzlestücks mit Wassertropfen, das über einer Lücke auf einem Puzzlespiel leuchtet.

Workshops

Interaktiv und praxisnah
In zielgerichteten Workshops erarbeiten wir gemeinsam Anforderungen, Prozesse und Lösungen – verständlich, greifbar und direkt anwendbar.
Grünes, leuchtendes, abstraktes digitales Diagramm mit konzentrischen Kreisen und Gitterlinien.

Templates

Schneller starten mit Best Practices
Vorbereitete Vorlagen für Policies, Prozesse und Reports beschleunigen Ihr Projekt und reduzieren den Dokumentationsaufwand erheblich.
Mehrfarbige rechteckige Säulen unterschiedlicher Höhen vor schwarzem Hintergrund.

Reporting

Transparenz auf einen Blick
Klare Reports und Dashboards zeigen Fortschritt, Risiken und Compliance-Status – ideal für Management und Auditoren.

Risiken & Stolpersteine

Häufige Herausforderungen und wie wir sie lösen

Unklare Sektorenzuordnung

Mischkonzerne, neue Geschäftsfelder – passt das in NIS-2?
Unser Ansatz
  • Fehlendes ISMS Know-how
  • Knappe Ressourcen
  • Kundenanforderung nach Zertifikat

Ressourcenmangel

Technische Umsetzung überfordert das Team – Projekt verzögert sich.
Unser Ansatz
  • Fehlendes ISMS Know-how
  • Knappe Ressourcen
  • Kundenanforderung nach Zertifikat

Supply Chain Überforderung

200+ Lieferanten – alle assessen? Budget-Sprengung.
Unser Ansatz
  • Fehlendes ISMS Know-how
  • Knappe Ressourcen
  • Kundenanforderung nach Zertifikat

FAQs

Häufig gestellte Fragen zur CRA Compliance
Was ist der Cyber Resilience Act (CRA)?
Der Cyber Resilience Act (CRA) ist eine EU-Verordnung, die verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen festlegt. Er gilt für Hardware und Software, die direkt oder indirekt mit Netzwerken verbunden ist.

Ziel ist es, Cybersicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus zu gewährleisten – von der Entwicklung bis zum End-of-Life – und Sicherheitsrisiken nicht länger auf die Nutzer abzuwälzen.
Ab wann gilt der CRA und welche Übergangsfristen gibt es?
Der CRA ist bereits in Kraft, wird aber schrittweise wirksam. Ein Großteil der Pflichten gilt nach mehreren Jahren Übergangsfrist.

Einzelne Pflichten, etwa zur Meldung aktiv ausgenutzter Schwachstellen, gelten früher.

Unternehmen sollten früh beginnen, da Produkt- und Prozessanpassungen viel Vorlauf benötigen.
  • 11. Juni 2026: Konformitätsbewertungsstellen können Erfüllung der Anforderungen an den CRA bewerten.
  • 11. September 2026: Meldepflicht für Schwachstellen und Sicherheitsvorfälle gilt.
  • 11. Dezember 2027: Alle CRA-Anforderungen werden bei neuen Produkten eingehalten.
Welche Produkte und Unternehmen sind vom CRA betroffen?
Der CRA gilt für „Produkte mit digitalen Elementen“. Dazu gehören:
  • Softwareprodukte und Plattformen
  • vernetzte Hardware (IoT-Geräte, Embedded Systems, Industriekomponenten)
  • Sicherheits- und Systemsoftware
  • bestimmte Remote- oder Cloud-Dienste, sofern sie Teil eines Produktes sind
Betroffen sind insbesondere:
  • Hersteller
  • Importeure
  • Händler
Ausnahmen gelten für bereits stark regulierte Produktgruppen (z. B. bestimmte Medizin- und Luftfahrtprodukte).
Welche Hauptanforderungen stellt der CRA an Hersteller?
Der CRA fordert u. a.:
  • Secure-by-Design und Secure-by-Default
  • Risikoanalyse sowie systematisches Schwachstellenmanagement
  • Lebenszyklus-Support mit Sicherheitsupdates
  • Meldung aktiv ausgenutzter Schwachstellen
  • Dokumentation technischer Details und Sicherheitshinweise
  • Konformitätsbewertung und CE-Kennzeichnung
Wie unterscheidet sich der CRA von NIS-2?
Der CRA ist produktbezogen und richtet sich auf die Cybersicherheit einzelner Hardware- und Softwareprodukte.

NIS-2 ist organisationsbezogen und betrifft Betreiber wesentlicher und wichtiger Einrichtungen (Governance, Prozesse, Meldepflichten).

Oft greifen beide Regelwerke parallel: sichere Produkte (CRA) + resiliente Organisationen (NIS-2).
Welche Konsequenzen drohen bei Nicht-Einhaltung des CRA?
Bei Verstößen drohen u. a.:
  • hohe Bußgelder
  • behördliche Marktüberwachungsmaßnahmen bis hin zum Verkaufsstopp
  • Rückrufaktionen und Nachrüstpflichten
  • Reputations- und Vertrauensschäden
Eine frühzeitige Ausrichtung reduziert diese Risiken erheblich.
Welche Leistungen umfasst eine professionelle CRA-Beratung?
Typische Beratungsleistungen:
  • Betroffenheitsanalyse für Produkte und Rollen
  • GAP-Analyse zum Status quo
  • Aufbau von Secure-by-Design und Secure-by-Default-Prozessen
  • Etablierung oder Optimierung des Vulnerability Managements
  • Unterstützung bei technischer Dokumentation
  • Beratung zu Konformitätsbewertung & CE-Markierung
  • Schulungen für Produktmanagement, Legal, Entwicklung und Vertrieb
Wie lässt sich der CRA mit Standards wie ISO 27001 oder IEC 62443 verbinden?
Der CRA kann gut an bestehende Sicherheitsstrukturen angebunden werden:
  • ISO/IEC 27001 als organisatorischer Rahmen
  • IEC 62443 als technischer Rahmen für industrielle Produkte
  • Secure Development Lifecycle (SDL) als Entwicklungsstandard
So werden Doppelstrukturen vermieden und Synergien genutzt.
Wie starten Sie am besten in ein CRA-Projekt?
Ein sinnvoller Projektstart besteht aus:
  • Produkt- und Rollen-Scoping
  • Ist-Analyse & GAP-Analyse
  • Roadmap mit Prioritäten und Verantwortlichkeiten
  • Anpassung von Prozessen, Entwicklung und Produktarchitektur
  • Vorbereitung des Konformitätsnachweises
  • Monitoring & kontinuierliche Verbesserung
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Welche Vorteile hat ein früher Start mit der CRA-Umsetzung?
Zu den Vorteilen gehören u.a.:
  • mehr Zeit für technische und organisatorische Anpassungen
  • geringeres Risiko kurzfristiger Notlösungen
  • bessere Planbarkeit von Releases
  • Marktvorsprung durch früh konforme Produkte
  • stärkere Signalwirkung gegenüber Kunden und Investoren
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